Ohrmuschelkorrektur

Indikation

Fehlbildungen der Ohrform sind fast immer angeboren und führen gerade im Kindesalter zu einer starken Beeinträchtigung durch Hänselei und Spot der Umwelt. Aber auch im Erwachsenenalter können private oder berufliche Gründe Auslöser für den Wunsch nach einer Ohrkorrektur sein. Die häufigste Form der Fehlbildung ist das beidseitige Abstehohr, weniger häufig sind Missbildungen mit oft schweren Beeinträchtigungen des äußeren Erscheinungsbildes.

Da das Ohr etwa ab dem 6. Lebensjahr ausgewachsen ist, kann in der Regel bei Kindern der Eingriff um die Einschulungszeit durchgeführt werden.

Operation

Der Eingriff sollte bei Kindern in Narkose durchgeführt werden, bei Erwachsenen ist die Operation in einer lokalen Betäubung des Ohres möglich. Die Operationstechnik richtet sich nach den individuellen Eigenschaften des Ohres. So kann der obere Anteil der Ohrmuschel nicht gefaltet sein, zu weit abstehen durch einen zu hohen Rand oder der Winkel zwischen knöchernem Schädel und Ohr ist zu groß (Norm 15 - 30 Grad).

Bei der Operation wird über einen versteckten Schnitt hinter dem Ohr der Knorpel freigelegt und bei zu großer Ohrmuschel ein entsprechender Teil des Knorpels entfernt, bzw. bei fehlender oder zu geringgradig ausgeprägter Ohrfalte diese durch Biegung in die gewünschte Form gebracht. Von vorne aus betrachtet finden sich keine Zeichen einer Operation.

Klinikaufenthalt

Die Operation kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen ambulant erfolgen.

Weitere Behandlung

Direkt postoperativ wird ein Kopfverband für 3 Tage angelegt, nachfolgend sollte ein handelsübliches Stirnband für 4 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Die Fäden können nach 7 - 10 Tagen post-operativ entfernt werden. Die Ohren bleiben ca. 3 - 4 Wochen geschwollen, das endgültige Ergebnis zeigt sich nach 4 - 6 Monaten.

 


Klinik für ästhetisch-plastische Chirurgie in Bensberg bei Köln – Ohrenoperation, abstehende Ohren, Ohrkorrektur, Abstehohren, Ohrmuschelkorrektur, schöne Ohren