Facelift oder Face-Neck-Lift (Gesichtstraffung oder Gesichts-Halsstraffung)

Indikation

Die Haut von Gesicht und Hals erschlafft im Verlauf des Lebens durch äußere Faktoren wie Umwelteinflüsse und Lebensgestaltung, aber auch durch kaum beeinflussbare Faktoren der Haut selbst. Durch einen langsam fortschreitenden Verlust der Spannkraft der in der Haut befindlichen elastischen Fasern kommt es unweigerlich zu einem Verlust der Festigkeit und Spannkraft, so dass häufig der Wunsch nach einer operativen Straffung entsteht.
Da die Techniken und Narkoseverfahren immer schonender und risikoärmer geworden sind, kann der Eingriff auch noch im höheren Alter durchgeführt werden.
Das Prinzip der Gesichtsstraffung besteht darin das Gewebe in der entsprechenden Region von seiner Unterlage zu lösen, es zu straffen und die entstandenen Hautüberschüsse zu entfernen. Dabei kann nur die Haut oder auch Haut und Unterhautgewebe gestrafft werden.
Ziel der Operation ist immer ein natürliches, nicht überkorrigiertes Gesicht, es soll jünger und frischer wirken, jedoch nicht operiert.
In Abhängigkeit vom individuellen Befund können folgende Eingriffe durchgeführt werden, die teilweise auch miteinander oder mit anderen Eingriffen (z.B. Lidstraffung) kombiniert werden können:

Operation

Das Minilift erfolgt häufig schon in jüngerem Alter (35 - 45 Jahre) und ist gut in lokaler Betäubung mit einem leichten Dämmerschlaf durchzuführen. Zur Verbesserung der Haltbarkeit sollte auch hier das Unterhautgewebe mit gestrafft werden. Operationsdauer ca. 2 Std.

Beim oberen Facelift oder Stirnlift kann die gesamte Stirnpartie über einen Schnitt in den Haaren gelöst und gestrafft werden. Dieses kann nur in einer Vollnarkose erfolgen. Die isolierte Anhebung der Augenbrauen kann in örtlicher Betäubung erfolgen. Operationsdauer 1 - 3 Std.

Das komplette untere Facelift kann sowohl in Vollnarkose oder aber auch im Dämmerschlaf mit zusätzlicher örtlicher Betäubung erfolgen. Hier wird das Unterhautgewebe (SMAS) mitgestrafft. Operationsdauer ca. 4 - 6 Std.

Das MACS-Lift ist ein relativ neues Verfahren für ein unteres Facelift, das die Vorteile der kleinen Narbe vor dem Ohr und dem starken Effekt der Wangen- und Halsstraffung des SMAS-Facelift vereinigt. Durch Aufhängung des Unterhautweichteilgewebes mit Fäden kann die Wundfläche verkleinert und die Operationszeit verkürzt werden. Häufig wird simultan eine Halsfettabsaugung zur schöneren Konturierung durchgeführt. Operationsdauer 2 - 3 Std.

Auch bei der Halsstraffung sind die Vollnarkose oder der Dämmerschlaf mögliche Alternativen. Bei dieser Operation ein Schnitt unter dem Kinn gemacht werden. Um evtl. überschüssiges Fett zu entfernen, kann eine Liposuction kombiniert werden.

Klinikaufenthalt

Minilift und Brauenlift können ambulant erfolgen und bedürfen regelhafter und kurzfristiger Nachsorge.
Das obere Facelift und die Halsstraffung sollten mit einem eintägigen Klinikaufenthalt verbunden werden, da eine post-operative Überwachung sinnvoll ist.
Das untere Facelift sollte mit mindestens einem stationären Kliniktag bedacht werden.

Weitere Behandlung

Allgemein gilt Kopfhochlagerung, Schonung und Vermeidung von Scherbewegungen. Die Kopfbandage wird am Tage nach der Operation entfernt. Die Haut kann ab dem 2. - 3. Tag nach Operation mit spezieller Creme gepflegt werden, ggf. kann durch Heparinsalbe einer Blutergussbildung entgegengewirkt werden. Die Fadenentfernung erfolgt in der Regel nach 7 Tagen. Die Haare können in der Regel nach 4 Tagen gewaschen werden, zu dieser Zeit ist auch ein erstes Auftragen von Make-up möglich. Eine leichte Lymphdrainage wird empfohlen.
Die Schwellungen und die Blutergüsse sind nach 2 bis 3 Wochen nicht mehr nachweisbar.



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Klinik für ästhetisch-plastische Chirurgie in Bensberg bei Köln – Gesichtsstraffung, Halsstraffung, Facelifting, Face-Neck-Lift, Stirnlift, glatte Stirn, Augenbrauen anheben, Augenbrauenlifting