Brustverkleinerung beim Mann (Gynäkomastie, subcutane Mastektomie)
Viele, gerade junge Männer leiden unter einem zu weiblichem Äußeren ihrer Brust. Während diese Entwicklung beim Säugling oder in der Pubertät als normal angesehen werden kann und sich in der Regel zurückbildet, ist dieses im Erwachsenenalter immer ein abklärungswürdiger Befund. Häufig findet sich die Ursache in Störungen des Hormonhaushaltes (Schilddrüse, Nebenniere), in Lebererkrankungen oder in Medikamentennebenwirkungen. In seltenen Fällen kann auch ein Tumor des Hodens oder der Brust selbst der Auslöser sein. Daher ist es wichtig eine genaue Untersuchung und Diagnostik durchzuführen.
Indikation
Dauerhafte ein- oder beidseitige Brustvergrößerung beim Mann
Operation
Bei der Behandlung der Gynäkomastie wird über einen kleinen, kaum sichtbaren Schnitt am Unterrand des Brustwarzenhofes der Drüsenkörper vollständig entfernt und zusätzlich im Sinne einer Fettabsaugung das umliegende Gewebe geglättet.
Betäubung
Die Korrektur der Gynäkomastie wird in Vollnarkose durchgeführt.
Klinikaufenthalt
Die Operation kann ambulant oder stationär durchgeführt werden
Nach dem Eingriff
Ein angepasster Brustgurt sollte für 3-4 Wochen nach der Operation getragen werden. Die körperlichen Einschränkungen nach der Operation sind gering.

